Functional Training

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Der neuen Trainingsmethode Functional Training wird immer mehr Aufmerksamkeit zu Teil. Sinngemäß lässt sich diese neue Form des Trainings am ehesten mit zweckmäßigen Bewegungsübungen übersetzen. Vor allem im Ausdauer- und Leistungssport kommt diese Methode bereits seit längerer Zeit zum Einsatz. Sehnen und Gelenke stehen hierbei im Fokus. Mittlerweile wird Functional Training auch bei Hobby- und Freizeitsportlern immer beliebter.

 

Functional Training

 

Was ist das Besondere an Functional Training?

 

Definieren lässt sich der Begriff Functional Training nach verschiedenen Ansätzen. Funktionalität bedeutet im physiologischen Sinne, dass eine bestimmte Bewegung fließend ablaufen kann. Zu diesem Zweck sollen alle beteiligten Systeme stimmig ineinandergreifen. Functional Training soll das gesamte Athletiksystem des Menschen verbessern.

 

Jedes Training ist prinzipiell immer dann funktionell, wenn damit Ihre eigenen Ziele erreicht werden können. In allgemeiner Definition bedeutet funktionell, das sportartspezifisch trainiert wird und man sich an den jeweiligen Anforderungen orientiert.

 

Nicht funktionell ist das Training hingegen, wenn durch die jeweiligen Übungen Schmerzen hervorgerufen oder die eigenen Trainingsziele verfehlt werden. Grundlegend für Functional Training ist stets die Frage, welche Ziele mit den Übungen erreicht werden sollen, denn jedes Work-out verfolgt andere Ziele. Functional Training lässt sich sowohl auf Wettkampf- als auch Alltagssituationen übertragen.

 

 

Die Ursprünge von Functional Training

 

Seinen Ursprung hat das Functional Training im antiken Griechenland. Bereits bei der Ausbildung von Gladiatoren und in den Bereichen Militär und Sport wurde Functional Training vielfach eingesetzt. Diese Trainingsmethode überzeugte bereits damals durch den Vorteil, dass es sich auf jede beliebige Situation optimal anpassen lässt. Heutzutage kommt Functional Training vor allem im Bereich der Physiotherapie zum Einsatz. In verschiedenen Übungen werden Bewegungsabläufe aus dem Alltag des Patienten imitiert, damit der Patient die richtige Ausführung der jeweiligen Bewegungen lernen kann. Vor allem bei frisch operierten Patienten, die sich in Reha befinden, ist diese Maßnahme besonders erfolgversprechend. Durch Functional Training können Patienten sehr schnell wieder in ihren beruflichen und privaten Alltag zurückkehren.

 

 

Die typischen Inhalte beim Functional Training

 

 

Grundsätzlich kommt es beim Functional Training auf den gesamten Bewegungsablauf an. Ziel vom Functional Training ist es somit nicht, bestimmte Muskelgruppen gezielt zu trainieren. Anders als beim herkömmlichen Krafttraining wird jeder Muskel beim Functional Training in seiner ganzen Dimension trainiert. Es ist Aufgabe beim Functional Training, bestimmte Bewegungen einer spezifischen Sportart oder aus dem Alltag gezielt zu üben.

 

 

 

Gemeinsam mit dem Trainer wird vor der ersten Trainingseinheit eine Anamnese durchgeführt. Der Trainer wird sich Ihre Fitness, Beweglichkeit und körperliche Allgemeinverfassung ansehen und mit Ihnen gemeinsam einen geeigneten Trainingsplan entwickeln. Ziel ist es, einfache Übungen zu kreieren, bei denen keinerlei Zusatzgewichte zum Einsatz kommen. Sinn und Zweck der verschiedenen Übungen ist es, den richtigen Bewegungsablauf einzuüben, was zu einer echten Herausforderung werden kann, sodass es keinerlei zusätzliche Gewichte benötigt.

 

 

Beispiel: Kniebeugen

 

 

Zunächst werden die Kniebeugen mit dem Rücken zur Wand ausgeführt. Im folgenden Schritt machen Sie einen Ausfallschritt nach vorne und führen die Kniebeugen ohne Stütze auf einem Bein durch. Sobald Sie diese Übungen erfolgreich gemeistert haben, können Sie durch einen wackeligen Untergrund Ihre Fitness und Konzentration zusätzlich fordern.

 

Allein durch das Balancieren auf wackeligem Untergrund werden Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit gesteigert. Hierbei werden gezielt bestimmte Muskelgruppen angesprochen, die auch im Alltag von elementarer Bedeutung sind, wie beispielsweise die gesamte Rückenmuskulatur. Rückenbeschwerden können durch Functional Training somit entscheidend vermindert werden.

 

Das Core Training als einer der Schwerpunkte beim Functional Training

 

Beim Functional Training nimmt das Core Training einen großen Stellenwert ein. Muskelaufbau und Ästhetik spielen bei dieser Trainingsart nur eine untergeordnete Rolle. Ziel ist es vielmehr, das Verletzungsrisiko zu senken. Ein Muskelaufbau geschieht bei der Ausführung der verschiedenen Übungen von alleine.

 

Unter dem Begriff Core werden Muskelgruppen des Rumpfes bezeichnet. Die untere Rückenmuskulatur fällt somit ebenso in diesen Bereich wie die Muskulatur des Beckenbodens, das Zwerchfell sowie die äußeren Bauchmuskeln. Für eine Stärkung dieser Muskelgruppen werden die meisten Übungen im Stehen ausgeführt. Ziel von Core Training ist eine Stabilisierung und Optimierung der Körperhaltung.

 

 

Fazit

Beim Functional Training werden gezielte Bewegungsabläufe einstudiert, die für bestimmte Sportarten oder auch alltägliche Anforderungen benötigt werden. Ziel vom Functional Training ist es nicht, Muskeln aufzubauen, sondern fließende Bewegungsabläufe einzustudieren. Entsprechende Übungen kommen beispielsweise im Bereich der Physiotherapie zum Einsatz, wenn die Beweglichkeit nach einem Unfall oder einer Operation wiederhergestellt werden soll. Auch im Freizeitsportbereich nimmt Functional Training eine immer größere Bedeutung ein. Viele Freizeitsportler haben erkannt, dass bestimmte Bewegungsabläufe, die für eine Sportart wichtig sind, durch Functional Training perfektioniert werden können.

 

Ihr Personal Trainer aus Stuttgart Alexander Gaier