Die 10 größten Fettverbrennungs-Lügen

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Der Laufsport gilt als ideal zum Abnehmen. Allerdings nur, wenn der Sportler die größten Irrtümer vermeidet.

Fett wird bei einem Puls von 120 bis 130 verbrannt

 

1. Irrtum: Kohlenhydrate und Fett werden im aeroben Bereich bei jeder Pulsfrequenz verbrannt. Lediglich das Verhältnis ändert sich! Kohlenhydrate werden bei hohem Puls verstärkt verbraucht, weil Zucker schneller für die Muskulatur verfügbar ist. Der Fettanteil steigt bei langsamem Training und einer längeren Belastungsdauer. Aber: Der Kalorienverbrauch je Zeiteinheit liegt niedriger, also wird insgesamt auch weniger Fett verbrannt. Wesentlichen Einfluss hat neben dem individuellen Trainingsstand die Belastungsdauer.

 

 

Grundsätzlich können vor allem Anfänger und Übergewichtige die Belastung bei moderatem Training länger durchhalten. Der individuelle Trainingsstand und der effektivste Fettverbrennungspuls lassen sich mit einem Laktatstufentest genau ermitteln.

Erst nach 30 Minuten wird Fett verbrannt

 

2. Irrtum: Der Körper zapft die verschiedenen Energiequellen grundsätzlich gleichzeitig an, allerdings in einem unterschiedlichen Verhältnis. Anfangs werden die leicht verfügbaren Kohlenhydrate verbraucht, doch der Anteil der Fettverbrennung steigt je nach Trainingsintensität mit jeder Minute. Etwa nach einer halben Stunde ist der Fettstoffwechsel richtig auf Touren. Wer abnehmen möchte sollte drei- bis viermal wöchentlich mindestens 40 Minuten lang laufen. Eine Einheit kann durchaus bis zu 90 Minuten dauern, was noch knapp unter der anaeroben Schwelle liegt.

Fett wird in Muskeln verwandelt

 

 

3. Irrtum: Die direkte Umwandlung von Fett in Muskelmasse ist nicht möglich, weil Letztere aus Proteinen, also Eiweiß, besteht. Weil beim Laufen der Kalorienverbrauch höher ist, wird Fett verbrannt, während die Muskeln einen Trainingsanreiz erhalten. Der Kalorienumsatz ist umso höher, je mehr trainierte Muskelmasse der Körper besitzt.

 

 

Hohe Fettverbrennung beim Schwitzen

 

 

 

4. Irrtum: Schwitzen ist Teil des Lauftrainings, hängt aber nicht mit der Fettverbrennung zusammen. Die Waage zeigt zwar ein niedrigeres Körpergewicht an, doch beim Schwitzen verliert der Körper lediglich wichtige Mineralstoffe und Wasser. Untrainierte Sportler schwitzen übrigens weniger, weil deren Wärmehaushalt ebenfalls weniger gut trainiert ist.

 

 

Laufen reduziert das Fett an Po und Beinen

 

 

 

 

 

5. Irrtum: An welchen Stellen man abnimmt, lässt sich mit keinem Sport beeinflussen. Das gezielte Muskeltraining beeinflusst aber das Körper-Shaping.

Ideal zum Abnehmen sind täglich fünf Mahlzeiten

 

 

 

6. Irrtum: Mit drei Mahlzeiten lässt sich besser abnehmen. Die süßen Zwischenmahlzeiten, egal ob mit Obst oder Süßigkeiten, stimulieren die Insulinausschüttung. Dadurch wird die Fettverbrennung stundenlang unterdrückt.

Schlank durch Früchte

 

 

 

7. Irrtum: Zwar enthält Obst zahlreiche Vitamine, doch zuckerhaltige Früchte sollten zum Abnehmen vermieden werden. Als wahre Zuckerbomben gelten typische Herbst- und Winterfrüchte wie Bananen und Trauben sowie Trockenfrüchte, etwa Datteln oder Feigen. Die Fettverbrennung wird durch den Fruchtzucker über Stunden hinweg gestoppt.

Ein Glas Orangensaft vor dem Morgenlauf hilft bei der Fettverbrennung

 

 

 

8. Irrtum: In Orangensaft ist nahezu so viel Zucker wie Coca Cola. Zunächst schnellt der Zuckerspiegel hoch, dann nach unten. Der Körper kann die Fettspeicher also nicht anzapfen. Als Getränke eignen sich Wasser, Tee oder Kaffee, Letztere sorgen für eine Stimulation des Stoffwechsels.

Nach dem Training kann alles gegessen werden

 

 

 

9. Irrtum: Vor allem nach dem abendlichen Work-out sollten Läufer auf Kohlenhydrate verzichten. Ideale Gerichte sind Gemüse oder Fisch. Gegessen werden sollte frühestens eine Stunde nach dem Training, dann wirkt der Nachbrenneffekt optimal.

Wichtig ist der niedrige glykämische Index

 

 

 

Irrtum 10: Die Portionsgrößen der Lebensmittel werden durch den glykämischen Index nicht berücksichtigt, deshalb ist dieser in der Praxis irrelevant. Wichtig ist vielmehr die glykämische Ladung, durch welche der Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel unter Berücksichtigung der Portionsgröße ermittelt wird.