Fettverbrennung

Rasch abnehmen mit optimaler Fettverbrennung

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Bei der Fettverbrennung handelt es sich um eine chemische Reaktion, durch welche der Körper seinen Energiebedarf deckt. Diese hängt etwa vom persönlichen Grundumsatz und der körperlichen Aktivität ab.

Während der Verdauung werden Fette aufgespalten, damit sie der Körper aufbereiten kann. In den einzelnen Zellen werden die Fette mit Sauerstoff in Fettsäuren und Glyzerin aufgespalten. Der Körper bezieht das Fett aus der Nahrung und den angelegten Fettdepots.

 

Reines Fett hat mit 9,3 kcal/Gramm einen relativ hohen Brennwert, der Brennwert des Fettgewebes ist mit sieben kcal/Gramm nur unwesentlich niedriger. Um ein Kilo Fettgewebe zu verlieren, müssen Übergewichtige also 7.000 Kalorien zusätzlich verbrauchen oder einsparen.

Ausdauersportarten, etwa Laufen, unterstützen die Fettverbrennung. Gemeinsam mit einer Diät erleichtern sie das Abnehmen. Der Fettabbau beugt übrigens auch Zivilisationskrankheiten wie Diabetes vor. Auch die Leistungsfähigkeit verbessert sich: Ein Kilo Gewichtsverlust steigert die Laufleistung um ein Prozent.


Sportarten zur Fettverbrennung

 


Der Wirkungsgrad der Fettverbrennung ist abhängig von der Sauerstoffzufuhr. Wer die Aufnahmekapazität für Sauerstoff steigert, trainiert damit auch seinen Fettstoffwechsel. Dafür eignen sich vor allem Ausdauersportarten wie Jogging, Radfahren oder Schwimmen.

Der längere Aktivitätszeitraum ist wichtig, weil Fett erst ab einer Dauer von 90 Minuten und einer Intensität von 60 bis 80 Prozent als Energiequelle genutzt wird. Wer den Fettstoffwechsel ankurbeln möchte, sollte also eher lange Läufe mit einer geringen Intensität absolvieren.

Das meiste Fett wird beim Joggen und Laufen verbrannt, der Kalorienverbrauch hängt aber auch vom Körpergewicht ab. Läufer mit großen Fettreserven verbrauchen unter Umständen mehr Energie als schlanke Sportler, die schneller laufen. Stark Übergewichtige sollten die Fettverbrennung aber eher mit Walken, Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking ankurbeln.

Diverse Geräte bieten Fatburner-Übungen in den eigenen vier Wänden:

- Mit Crosstrainer, Ergometer und Laufbändern lässt sich das Fettverbrennungs-Training effektiv gestalten.

- Ministepper eignen sich als günstige Alternative

- Fettverbrennung und Abnehmen

Sport allein hilft allerdings nicht beim Abnehmen. Denn die Fettverbrennung ist relativ niedrig. Ein 75 Kilo schwerer Läufer müsste beispielsweise neun Stunden lang laufen, um die 7.000 kcal eines Kilogramms Fettgewebe abzubauen.

Je schneller der Läufer unterwegs ist, umso mehr Fett wird verbrannt. Bei einer Stunde Walken werden im Schnitt 300 kcal verbrannt, bei einer einstündigen Joggingrunde mit 12 km/h sind es schon 900 kcal, im Wettlauftempo sogar 1.400.

Ob der Körper die Energie aus Kohlenhydraten oder Fetten gewinnt, ist übrigens egal, wichtig ist lediglich eine negative Energiebilanz. Beim Laufen mit einem hohen Tempo steigt der Fettanteil, der verbrannt wird, an, obwohl ein Teil der Energie aus Kohlenhydraten gewonnen wird.

Wer erfolgreich abnehmen will, muss deshalb seinen Fettstoffwechsel insgesamt zusammen mit einer kalorienreduzierten Diät optimieren. Während Zucker und Fett reduziert werden sollten, ist eine eiweißreiche Ernährung wichtig. Dann wird nämlich kein Muskeleiweiß abgebaut.


Verbessert Training im "Fettverbrennungsbereich" den Stoffwechsel?

 


Einen Fettverbrennungsbereich, der oft genannt wird, gibt es eigentlich nicht. Allerdings hat die Trainingsintensität einen Einfluss darauf, wie hoch der Anteil an Fett ist, der zur Energiegewinnung genutzt wird. Zunächst wird die Energie nämlich aus Kohlenhydraten und Fetten gewonnen. Das die Fettverbrennung erst ab einer sportlichen Aktivität von mindestens 30 Minuten einsetzt, stimmt also nicht. Entscheidend dürften vielmehr der Trainingszustand sowie die Intensität der Belastung sein. Laufanfänger trainieren den Fettstoffwechsel bei einer Intensität von 50 Prozent am besten, während trainierte Läufer bei 65 Prozent ihrer Maximalleistung das Optimum an Fett verbrennen.

Anfänger sollten jedoch langsam beginnen und die Trainingsintensität langsam steigern. Der Fettstoffwechsel lässt sich am besten aktivieren, wenn grundlegendes Ausdauertraining für einen längeren Zeitraum betrieben wird.


Mehr Leistung mit weniger Fett

 

 

Das überflüssige Fett abzubauen ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern verbessert auch die Gesundheit erheblich. Schließlich gilt Übergewicht als eine Ursache von verschiedenen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Auch aus sportlicher Sicht zahlt sich das Verbrennen von "totem Fett" aus. Ein Kilo weniger Körpergewicht bedeutet eine einprozentige Steigerung der Laufleistung. Bei einem Marathonlauf macht das immerhin bereits zwei Minuten aus.


Bringen "Fatburner" etwas?

Eine schnellere Fettverbrennung versprechen Fettblocker, die sogenannten Fatburner. Am bekanntesten sind L 112 sowie L-Carnitin.

L-Carnitin werden von Leistungssportlern, die das Präparat in einer hohen Dosis konsumieren, gute Resultate bei der Fettverbrennung zugeschrieben. Allerdings wirkt dieser Fatburner nur dann, wenn zugleich ein intensives Trainingsprogramm absolviert wird. Die Einnahme ohne sportliche Betätigung dürfte also keinerlei Erfolg bringen. Ohnehin ist die Wirkung, die das frei verkäufliche Präparat auf den Fettstoffwechsel hat, fraglich. Jede Tablette enthält nämlich nur 50 Milligramm L-Carnitin und ist somit nur sehr niedrig dosiert. Carnitin ist auch in Lebensmitteln wie Lamm, Hammel, Geflügel und Käse enthalten.

Der Fatburner Formoline L 112 enthält Chitosan als Wirkstoff. Dieser bewirkt, dass Fett erst gar nicht vom Stoffwechsel aufgenommen, sondern direkt wieder ausgeschieden wird. Eine Wirkung hat aber auch dieses Mittel ohne begleitende Diät nicht, zumal es nicht die Fettverbrennung ankurbelt, sondern nur die Verwertung von Fett reduziert, während es eingenommen wird. Dieser Effekt endet, sobald das Präparat nicht mehr eingenommen wird.

Wichtige Infos zu den Themen Fettverbrennung und Abnehmen

- Wer erfolgreich Fett verbrennen will, sollte keinen Alkohol konsumieren. Dieser beeinträchtigt die Fettverbrennung.

- Eine Insulinresistenz und Übergewicht sorgen für einen geringeren Fettverbrauch. Bei kohlehydratreicher Ernährung kann sich die Fettverbrennung um bis zu einem Wert von 35 Prozent durch einen höheren Insulinausstoß verringern.

- Erst Ausdauertraining und anschließendes Krafttraining kurbelt den Fettstoffwechsel besser an. Denn in umgekehrter Reihenfolge wird erst der Kohlehydratstoffwechsel angekurbelt, damit der Körper die benötigte Energie bekommt.

- Etwa zwei Stunden vor dem Lauftraining sollte keine Nahrung mehr aufgenommen werden. Dann gewinnt der Körper die Energie nicht aus den im Blut gelösten Kohlenhydraten, sondern zapft die vorhandenen Fettspeicher an.

- Krafttraining kann die Fettverbrennung optimieren, weil in den Muskeln die Fettverbrennung erfolgt.

- Das Lauftraining sollte abwechslungsreich gestaltet sein. Lange und langsame Läufe sollten sich mit Intervalltraining und Tempoläufen abwechseln, um dem Körper kontinuierlich neue Anreize zu geben.

- Eine fettfreie Diät ist für den Fettabbau kontraproduktiv, weil der Körper essentielle Fettsäuren braucht, um Fett verbrennen zu können. Fetter Fisch Walnüsse und Rapsöl sind natürliche Lieferanten dieser Fettsäuren.

- Hormonstörungen können schuld daran sein, wenn das Abnehmen nicht klappt. Denn die Fettverbrennung kann unzureichend ablaufen, wenn ein Mangel an Jod oder Tyrosin vorliegt.

- Übergewichtige müssen damit rechnen, dass es relativ lange dauern kann, bis das Fettgewebe verschwindet.

- Bei der Fettverbrennung handelt es sich um einen ganzheitlichen Vorgang. Gezielt Fett an Problemzonen zu verbrennen ist also nicht möglich.

- Die sogenannten Reiterhosen sind genetisch bedingt, weshalb sich Fettpolster hier als sehr hartnäckig erweisen.

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